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zum Erntedankfest 2005
von Pfarrer Friedhelm Peters,
Costa del Sol

(Rückmeldung oder Frage an
Pastor Friedhelm Peters)

Gottesdienst am 2. Oktober 2005,
Erntedankfest

Blockierter Segen?

9 Wenn du dann rufst, wird der Herr dir Antwort geben, und wenn du um Hilfe schreist, wird er sagen: Hier bin ich. Wenn du der Unterdrückung bei dir ein Ende machst, auf keinen mit dem Finger zeigst und niemand verleumdest, 10 dem Hungrigen dein Brot reichst und den Darbenden satt machst, dann geht im Dunkel dein Licht auf, und deine Finsternis wird hell wie der Mittag. 11 Der Herr wird dich immer führen, auch im dürren Land macht er dich satt und stärkt deine Glieder. Du gleichst einem bewässerten Garten, einer Quelle, deren Wasser niemals versiegt.

Jesaja 58, 7-12 i.A.

Liebe Gemeinde!

1.1 Es geht in unserem Text um Hände.

2.1 Schauen wir unsere Hände an. Was fällt uns ein?
Sie schaffen. Sie packen an. Sie sind geprägt von dem, was wir taten: feingliedrig, fest und stark.

2.2 Danke! sagen wir heute zum Herrn. Du gabst uns Hände für unser Leben. Meine Hände. Und mit ihnen meiner Hände Werk.


3.1 Schauen wir weiter. Was zeichnet unsere Hände aus?

3.2 Sie geben. Sie sind offen. Von ihnen kommt: Zärtlichkeit, Hilfsbereitschaft, Wärme, Händedruck, Hilfe.

3.3 Danke! sagen wir heute zum Herrn für das, was wir Gutes tun können mit unseren Händen.


4.1 Schauen wir weiter. Was sehen wir noch an unseren Händen?

4.2 Sie empfangen. Sie nehmen: Erfolg, Güte, Liebe.
Danke! Herr für Deinen Segen.


5.1. Dieser Segen kann blockiert sein. Sie schaffen - am Ende bleibt nichts. Sie helfen - die Hilfe kommt nicht an. Sie wollen Güte zeigen - Sie ernten Spott. Blockierter Segen. Wie?

5.2 Das Wort gibt eine klare Auskunft: Wenn wir nicht geben, gibt der Himmel nicht.

5.3 So hatte es Jesaja gesagt. Wie kam er dazu?
Das Volk Gottes war aus babylonischer Gefangenschaft zurückgekehrt. Die Verheißungen des Propheten hatten Trost gebracht. Gott hatte erfüllt, was ER versprochen hatte: Zurück im Land, zurück im Segen - doch das Herz der Menschen war das alte geblieben. Wer etwas hatte teilte nicht. Wer satt war gab nicht dem Hungrigen. Wer Vorteile genoss behielt sie still für sich.
Dabei waren doch alle Gerettet worden. Jeder lebte von der Gnade der geschenkten Zukunft.

5.4 Dem Tüchtigen wird nicht der Wohlstand vorgeworfen, wohl aber sein hartes Herz. Das war die Botschaft des Propheten.


6.1 Danke! Herr, für Deine Weisung.

6.2 Wenn hier auf Erden keiner über andere Herzen urteilen kann, Gott kann es. ER sieht unser Herz. Und ER verschließt den Segen, wo wir nicht von dem geben, was ER gibt. Wir werden reiche Narren.

6.3 ER möchte diesen Durchlauf Seines Segens in uns haben: Von IHM zu uns, von uns zu anderen, von anderen zu IHM. So geht die Güte Gottes durch, wird nicht blockiert. Ein Kreislauf wie beim Wasser.

6.4 So hat es Jesus selbst getan. So hat ER uns gesagt, wenn ER aussprach: Das habt ihr Mir getan.

6.5 Wer aussteigt, verliert die Dankbarkeit in seinem Leben, am Ende auch den Segen. Der Segen macht den Reichtum zum Gewinn, aus dem Gutes entsteht. Der Reichtum selbst vermag dies nicht.
Bei jedem Weitergeben entsteht neuer Dank. Das hebt das Leben, macht es lebenswert und reich.

Amen.





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Zuletzt geändert am 22.04.2007 von: (fp)