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Heilig Abend 2010
von Pfarrer Friedhelm Peters,
Costa del Sol

(Rückmeldung oder Frage an
Pastor Friedhelm Peters)

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Gottesdienst am 24. Dezember 2010

Krippenspiel nach Lukas 2, 1-21
Fürchtet euch nicht. Gottes Reich kommt.

Liebe Gemeinde!

Die Weihnachtsgeschichte aus der Sicht der Stalllaterne.

Alle: Fürchtet Euch nicht! Gottes Reich kommt.
Wo bin ich?, fragte das Licht. Es hatte sich aus der Ewigkeit des Reiches Gottes auf den Weg gemacht. In die Welt der Menschen war es gekommen. Es wollte erleuchten, hell und klar machen im Reich der Menschen: Gottes Reich kommt. Und es wollte angesichts so vieler Angst einen hellen Schein bringen: Fürchtet euch nicht. - Doch jetzt war es bei einem gelandet, der schien viel Angst zu haben um sein Reich.

Alle Mitspieler: Es begab sich aber zu der Zeit, dass ein Gebot von dem Kaiser Augustus ausging, dass alle Welt geschätzt würde. Und diese Schätzung war die allererste und geschah zurzeit, da Quirinius Statthalter in Syrien war. Und jedermann ging, dass er sich schätzen ließe, ein jeder in seine Stadt.

Politiker sind in der Regel Menschen, die jeder kennt und keiner mag. Wie gern würde ich ihm leuchten, diesem Augustus. Heilig, erhaben, ehrwürdig, das bedeutet sein Name. Er müsste brennend meine Botschaft hören. Doch er ist blind. Er sieht mich nicht. Er läuft nur hin und her und ruft: Wer gibt mir Klarheit? - Worüber? - Über die Finanzen. Ach ja, das Thema dieser Welt. Wichtig. Doch nicht wichtig genug zum Leben und zum Sterben. Ich bringe einen anderen Reichtum. Aus Gottes Reich: Fürchtet euch nicht. Ob mich wohl einer hört?
Alle: Fürchtet Euch nicht! Gottes Reich kommt.

Maria und Josef: Da machte sich auf auch Josef aus Galiläa, aus der Stadt Nazareth, in das jüdische Land zur Stadt Davids, die da heißt Bethlehem, weil er aus dem Hause und Geschlechte Davids war, damit er sich schätzen ließe mit Maria, seinem vertrauten Weibe; die war schwanger.
Und als sie dort waren, kam die Zeit, dass sie gebären sollte.
Und sie gebar ihren ersten Sohn und wickelte ihn in Windeln und legte ihn in eine Krippe; denn sie hatten sonst keinen Raum in der Herberge.

Alle: Fürchtet Euch nicht! Gottes Reich kommt.
Hier, sagte das Licht. Hier lang! Da habt ihr Platz. - Guck mal das Licht, sagt Maria. Es ist als wollte es uns leuchten. Dort können wir bleiben. Da sieh, die Krippe. Der Schein fällt dorthin. Da kann es bleiben, unser Kind. - Endlich welche die sehen und verstehen, sagte das Licht. Sie ahnen meine Bedeutung. Das reicht. Die Ahnung ist die Wärme des Herzens. Der Glaube bringt die Klarheit. - Kannst Du verstehen, Josef, warum bei allem Durcheinander ich keine Furcht habe? Es ist als wenn ein Licht im Herzen immer leuchtet. Als käme es von meinem Kind. - Ich weiß, sagt Josef. Der Engel sagte es dir. Fürchte dich nicht. Mit ihm kommt Gottes Reich.
Alle: Fürchtet Euch nicht! Gottes Reich kommt.

Hirten: Und es waren Hirten in derselben Gegend auf dem Felde bei den Hürden, die hüteten des Nachts ihre Herde. Und der Engel des Herrn trat zu ihnen, und die Klarheit des Herrn leuchtete um sie;
und sie fürchteten sich sehr.

Engel: Und der Engel sprach zu ihnen: Fürchtet euch nicht! Siehe, ich verkündige euch große Freude, die allem Volk widerfahren wird; denn euch ist heute der Heiland geboren, welcher ist Christus, der Herr, in der Stadt Davids. Und das habt zum Zeichen: Ihr werdet finden das Kind in Windeln gewickelt und in einer Krippe liegen.
Und alsbald war da bei dem Engel die Menge der himmlischen Heerscharen, die lobten Gott und sprachen: Ehre sei Gott in der Höhe und Friede auf Erden bei den Menschen seines Wohlgefallens.

Alle: Fürchtet Euch nicht! Gottes Reich kommt.
Wie dunkel ist es hier auf dem Feld, sagte das Licht. Hier muss ich zeigen, dass ich nicht allein bin. Was in mir steckt soll offenbar sein. Und der Engel des Herrn trat zu den Hirten. Das Licht: Und wie sie staunen. Dabei sagt er nichts anderes als was ich auch sage: Fürchtet euch nicht. Na ja, manche brauchen einen Engel, damit sie ihrer Ahnung trauen, dass Gottes Licht auch ihnen gilt. Und jetzt die Botschaft mit allen Engelchören. Und alsbald war da die Menge der himmlischen Heerscharen. Hört Ihr: Ehre sei Gott. Gottes Reich kommt.
Alle: Fürchtet Euch nicht! Gottes Reich kommt.

Hirten: Und als die Engel von ihnen gen Himmel fuhren, sprachen die Hirten untereinander: Lasst uns nun gehen nach Bethlehem und die Geschichte sehen, die da geschehen ist, die uns der Herr kundgetan hat.
Und sie kamen eilend und fanden beide, Maria und Josef, dazu das Kind in der Krippe liegen.

Alle: Fürchtet Euch nicht! Gottes Reich kommt.
Jetzt haben sie es verstanden. Sie machen sich auf dem Weg. Sie müssen zu Jesus kommen. Dahin weist mein Licht. - Lass uns das Licht mitnehmen, sagt der Hirte. Wer weiß wofür wir es brauchen. Nahm es, und ging los. Und unser Licht? Mit jedem Schritt zur Krippe wurde sein Schein kleiner. Und am Ziel war es ganz eins mit Jesus. Licht der Welt. - Fürchtet euch nicht. Kommt zu IHM. Gottes Reich kommt. Das ist das Weihnachtslicht. Ob uns ein Licht aufgeht mit der Geschichte von Weihnachten? Dieses Licht? Dann sehen und verstehen wir:
Alle: Fürchtet Euch nicht! Gottes Reich kommt.

Amen.


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Zuletzt geändert am 20.12.2010 von: (fp)