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Die Osterblume

Osterblume

Das Bild hat eine dreizehnjährige ihrer Oma gemalt und geschickt, als sie hörte, dass die Oma bald sterben muss.

Ein überraschend kindliches Bild: zärtlich, heiter, sanft, sonnig, liebevoll. Die große Osterglocke zieht zuerst alle Aufmerksamkeit auf sich. Leicht zur Sonne geneigt reicht sie fast an sie heran. Viele winzige Treppen umrunden ihren Stängel und gehen auf den Blättern weiter. Sie führen zu verschiedenen Ebenen in unterschiedlichen Abschnitten.

Wenn Leben blüht wie eine Blume entstehen im Lebenslauf viele Aussichtspunkte. Sie führen oft in unterschiedliche Richtungen. Von ihnen sieht alles immer wieder anders aus. Jeder ist auf seinem Weg des Blühens ständig unterwegs. Und nicht nur das.
Wo Leben blüht, da fallen Herzen ab. Sie wenden sich und werden Dächer auf dem Kopf der anderen. Sie decken und sie schützen. Sie tragen rote Farbe, Herzlichkeit.


Für mich hatte das Bild sofort mit Ostern zu tun, mit Ostermorgen.
Das stellvertretende Leiden und Sterben Jesu für uns am Kreuz lag hinter Ihm. Gott hatte Ihn vom Tod erweckt. Die neue Lebensblume Jesus Christus war gepflanzt. Ostern, die Auferstehung, das erste Zeichen einer neuen Schöpfung ohne Sünde, ohne Tod. Blühen ganz in der Kraft der Sonne Gottes.

Von dort her fällt die Hoffnung wie Herzenstropfen auf die Menschen. Es wird für sie das Zeichen neuer Herzlichkeit. Es schützt, es deckt. Ganz unter dieser Macht des Auferstandenen zu leben, behütet und bewahrt.
Für Sterbende ein Ausblick auf die Auferstehung aller Toten, so selbstverständlich hier im Kinderbild gemalt. Für Lebende ein Zeichen, darauf zu achten was echt bewahrt.

Zu Ostern hat der erste Tag der neuen Schöpfung angefangen. Die Lebensblume Jesus blüht.