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Nicht sehen und doch gehen

Kein Weg zu sehen Kein Weg zu sehen

Nicht sehen und doch gehen

Auf dem Weg vom Refugio de Juanar, nördlich von Marbella, nach Istan, einem Bergdorf,sieht man viele Stunden dieses Bild vor sich.

Eine wunderschöne Landschaft, alles "voll", so viele verschiedene Pflanzen und Steine. Kein Ziel zu sehen und kein Weg. Komme ich irgendwo an? Wo geht es hin? Und wie komme ich dort hin?

Nur direkt vor den Füßen, keine 50 m weit, ist ein enger Weg zu sehen, von Stein zu Stein. Mit den richtigen Schuhen kann man langsam sicher ankommen.

So geht es Menschen oft, wenn sie sich mit Gott auf den Weg machen. Sie kennen Sein genaues Ziel nicht, sie sehen nur ganz viel vor sich. Und sie sind gewiss, dass es gut werden wird. Dass Er das Ziel kennt und selbst ist.

Vor ihnen ist der Weg frei für die nächsten Schritte. Und er wird immer wieder frei für die nächsten wenigen Schritte.

Gott führt und wird führen. Das kann durch vieles im Alltag geschehen.

Es kann ein Wort einer Nachbarin, ein Bibelwort, ein ungutes oder gutes Gefühl, ein Traum, eine Krankheit, eine Hoffnung, eine Heilung, ein Unfall, ein Blick, eine Blume, ein Tier, ein Mensch, ein Gesangbuchvers, eine Predigt sein.

Durch alles kann Gott zu uns sprechen, uns führen und unseren Blick immer wieder auf die Schritte direkt vor unseren Füßen lenken. So zeigt sich der Weg.

Dann können wir gehen ohne zu sehen.

pdf Der Weg Der Weg