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Historisches bei Sommertreffen in Estepona

Die zweiten und dritten Sommertreffen fanden am 28.07.2007 und 11.08.2007 im Garten der Familie Tittmann in Estepona statt.

Leckere Würste und Steaks vom Grill sowie verschiedene Salate kumulierten zu einer wunderschönen Abendmahlzeit beim zweiten Treffen, zu dem 15 Personen kamen. Gute Laune und ein persönlicher Austausch prägten die abendliche Atmosphäre. "Gibt es auch noch einen geistlichen Nachtisch", erkundigte sich ein Teilnehmer. Den gab es. Mit dem Propheten Jona unternahmen wir eine historische und biblische Entdeckungsreise.

Jona flieht vor dem Auftrag Gottes, in Ninive das Gericht Gottes anzukündigen. Was mag den Propheten dazu getrieben haben? Ist es Angst vor dem Auftrag? Oder spielt Frustration eine Rolle? Ninive war die Hauptstatt Assyriens, dem damalige Erzfeind des Volkes Israels. Schickt Gott seinen Propheten in die Höhle des Löwen? Offenbar versteht Jona Gott und die Welt nicht mehr. Er flieht über das Mittelmeer mit dem Ziel Tarsis, weit weg vom Herrn. So der biblische Bericht. Die Stadt Tarsis liegt am Atlantik in Südspanien, bei dem heutigen Cadiz. Damals war das das Ende der Welt. Sicherlich fuhr er mit einem der Tarsis Schiffe, die regelmäßig Kupfererz von dort holten. Flucht aus dem heimatlichen Problembereich nach Südspanien gab es schon zu Jonas Zeiten etwa 700 vor Christus. Die Jonageschichte rückt mit Bezug auf Südspanien plötzlich in die Nähe unserer Lebens- und Glaubensumstände.
In Tarsis, weit weg von dem Herrn, wurde der damalige König als Gott verehrt. Die Flucht von Jona hatte nicht nur eine räumliche, sondern auch eine geistliche Dimension. Weit weg von dem Herrn bedeutet auch die Absage vom Glauben an den lebendigen Gott. Wir wissen, dass Jona in Tarsis nie ankommt, weil Gott sich einmischt. Mittels eines Sturmes und eines Walfisches holt Gott seinen flüchtigen Propheten zurück. ER lässt ihn nicht ins Verderben laufen und einfach fallen. Gott erweist sich gegenüber Jona und der Stadt Ninive als überaus barmherziger Gott, als ein Gott, der immer noch eine neue Chance anbietet.

Mit diesen und weiteren Entdeckungen im Buch des Propheten Jona endete der"geistliche Nachtisch".


Zum dritten Sommertreffen am 11.08.2007 kamen etwa 25 Personen. Auch da ging es historisch zu.

Dr. Karl-Heinz Eilers erinnerte in seinem Vortrag an das Leben und das Werk der Elisabeth von Thüringen, die in der Katholischen Kirche als die heilige Elisabeth verehrt wird. Durch ihren Dienst an den Armen und ihr Leben in Armut setzte sie ein Zeichen des Glaubens in der Nachfolge von Jesus Christus, der sich selbst entäußerte, Mensch wurde und Gott gehorsam blieb bis zum Tod am Kreuz.

Bilder aus einem Videoclip zum Meditieren bildeten einen harmonischen Ausklang dieses besinnlichen Abends.

(Text Günther Tittmann, Fotos Dr. Karl-Heinz Eilers)

Gäste auf der Terrasse hält Leib und Seele zusammen Leckeres vom Grill
Gäste auf der Terrasse Leckeres vom Grill hält Leib und Seele zusammen

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Zuletzt geändert am 13.04.2010 von: (fp)