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Gesprächskreis feiert Advent
Estepona 17.12.2007

Gäste bei der Adventsfeier 2007  im Gesprächskreis bei Tittmanns in Estepona Gäste bei der Adventsfeier 2007 im Gesprächskreis bei Tittmanns in Estepona

Über 20 Teilnehmende waren der Einladung zur Adventsfeier im Gesprächskreis Estepona gefolgt. Die Gastgeber Tittmann hatten die Tische festlich mit Gebäck und Schnittchen dekoriert, die allen schmeckten.

Pfarrer Friedhelm Peters sprach zu dem Thema: Ist Weihnachten ein Märchen? Märchen seien Geschichten mit Wahrheitsgehalt, aber ohne Anspruch, wirklich geschehen zu sein. Sei die Weihnachtsgeschichte eine Wahrheit ohne historische Wirklichkeit? Er erläuterte: Nach wissenschaftlichen Kriterien sei die Existenz einer historischen Person nie beweisbar. Es gehe nur um Wahrscheinlichkeiten. Die sprächen aber dafür, dass Jesus gelebt habe. Zeugnisse von Nichtchristen der damaligen Zeit bestätigten dies.

Die Berichte der Evangelisten richteten sich mit den unterschiedlichen Weihnachtsgeschichten an besondere Hörergruppen. Matthäus spreche zu gebildete Judenchristen und erwähne deshalb die Weisen, die Jesus fanden. Lukas spreche zu griechischen Christen. Ihnen erläutert er die Einbettung der Geburt Jesu in die Weltgeschichte mit Kaiser Augustus, Steuererhebung und Kindermord von Herodes. Johannes setze das alles als bekannt voraus und spreche von der Menschwerdung Gotts: Das Wort (Gottes) wurde Fleisch (in einem Menschen). Markus habe kein Interesse an Geschichten zur Geburt. Für ihn zählte, der Menschensohn ist da.

Historisch beweisen ließen sich von dem, was in der Bibel stehe, nichts. Darum ginge es auch keinem biblischen Schreiber. Sie wollten Glauben wecken. Nur der Glaube erkenne in den Geschichten Gottes Heil. Weil historisch nichts beweisbar sei aber zu folgern, es gäbe keinen historischen Kern in den Geschichten der Bibel, sie seien nichts als Märchen, sei ein Fehlschluss, der sich durch nichts belegen ließe. Wissenschaftlich anerkannt ließe sich dies nicht behaupten. Die Weihnachtsgeschichte ist kein Märchen, sondern trägt Wahrheit mit Wirklichkeitsanspruch in sich, der zwar nicht beweisbar, aber doch wahrscheinlich ist.

Neue und alte Weihnachtslieder wurden gesungen und Geschichten und Gedichte vorgetragen. Zum Schluss wurde jedem ein Adventsstollen überreicht und dazu ein Wort Gottes für das neue Jahr 2008 verlesen.


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Zuletzt geändert am 13.04.2010 von: (fp)