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Werner Frenzen, selbsterwählter Küster in El Morche a.D. Werner Frenzen, selbsterwählter Küster in El Morche a.D.

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El Morche, 30. Mai 2009
Verabschiedung des ehrenamtlichen Küster-Ehepaares Katja und Werner Frenzen

Eindrücke aus Andalusien Eindrücke von Andalusien - Abschiedsgeschenk
Küster-Ehepaar Katja und Werner Frenzen

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Pastor Friedhelm Peters sagte zur Verabschiedung am Pfingstsamtag nach dem Gottesdienst in El Morche:




Liebe Katja, lieber Werner,
liebe Gemeinde in El Morche.


1. Wenn wir heute von Katja und Werner Frenzen als ehrenamtliches Küsterehepaar Abschied nehmen müssen, dann findet das keiner schön.


2. Ihr, liebe Katja und lieber Werner, würdet gerne weiter an der Costa del Sol wohnen und in der Gemeinde hier zu Hause sein. Aber die Krankheit führt Euch einen anderen Weg. Jetzt geht es für Euch weiter, zurück nach Deutschland.


3. Wir als Gemeindeglieder würden Euch am liebsten weiter hier behalten. Es tat stets gut, von Katja empfangen zu werden und zu wissen, dass Werner alle Stühle wirklich gerade stehen hatte, wenn der erste Besucher kam. Und nebenbei lagen dann auch schon stets eine, nein viele nette Spruchkarten aus, ein Bibelvers, ein Poster und die Jahreslosung.
Ihr habt die Einladung gelebt: Kommt in unserem Gottesdienst zum Herrn.
Dass nach dem Gottesdienst dann auch ein üppiges Kirchcafe auf alle wartete, das Ihr die letzten Jahre über liebevoll und verlässlich vorbereitet habt, wissen alle. Aber dass ebenfalls dazu gehörte, den Wischer zu schwingen, die Toiletten zu reinigen, den Papierkorb zu leeren, das gehört zu den unsichtbaren Heinzelmännchen - Diensten, die ihr geleistet habt. Selbst am 25.12. ward Ihr immer schon da zu einer Zeit, als andere noch schliefen.
Dafür von Herzen Dank, den wir gerne sagen, den Ihr - das wissen wir - gar nicht ausgesprochen haben wollt. Es waren mehr als 10 Jahre. Eine erfüllte und schöne Zeit.


4. Mir ist als Pastor der Arbeit an Euch etwas Besonderes aufgefallen.
Ein Küster steht in einem Konflikt, den andere nicht kennen. Er macht die Türen auf und stellt die Stühle hin und gerade. Und eigentlich müsste er denken: Hoffentlich kommen nicht so viele. Denn geschieht dies, dann hat er noch mehr Arbeit: Er muss noch mehr Stühle holen, noch früher den Kirchraum bereiten, noch mehr Kaffee kochen. Deswegen gibt es bestimmt das geheime Küster - Gebet: Lieber Herr, bewahre uns vor den Menschen. Es reicht doch, wenn es Kirchräume gibt.
So wart Ihr nie. Werner, Du bist der einzige Küster, den ich kenne, der um 100 Gottesdienstbesucher gebetet hat. Und das bei unserer kleinen Gottesdienststelle von anfangs 20 bis 25 Menschen! Der Herr hat es erhört. Einige Male haben wir die Grenze von einhundert Besuchern überschritten. Und wir hoffen für die Zukunft auf Fortsetzung - der Gebete und Besucher.
5. Ich weiß mit Euch, warum das so ist. Es geht beim Dienst für den Herrn in erster Linie um den Herrn und nicht um die Arbeit. Und das hat die gemeinsame Zeit mit Euch sehr schön gemacht. Und so schließe ich mit den Worten, die ich aus Deinem Mund oft gehört habe, Werner: Da kann man nur dankbar sein.
Und das soll so bleiben.


Lied: EG 302, 8:
Ach, ich bin viel zu wenig, zu rühmen Deinen Ruhm.
Der Herr allein ist König, ich eine welke Blum.
Jedoch, weil ich gehöre, gen Zion in Sein Zelt,
ist's billig, dass ich mehre, Sein Lob vor aller Welt.





Pastor Friedhelm Peters



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Zuletzt geändert am 12.04.2010 von: (fp)