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Und meine Weihnachtsgeschichte ...

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Viele Dinge haben ihre innere Geschichte. Weihnachten gehört dazu. Die inneren Geschichten sind nicht gleich mit dem, was äußerlich passiert. Zu Weihnacht haben Sie vielleicht die Deko eingekauft, die jetzt vor Ihnen sichtbar den Kamin, das Fenster schmückt. Sie haben Sekt besorgt und Kerzen. Sie sitzen, nippen, lesen. Sie hören alte Lieder vom neuen IPod. Den haben Sie sich gegönnt. Doch was ist Ihre innere Geschichte?

Erinnerungen sind da: Der Geruch zuerst. Die Plätzchen in der Weihnachtsdose. Einmalig. Noch immer ist das da. Selbst der Geschmack kommt wieder, wie Lebkuchen im Mund zerschmolz. Die Bilder vom geschmückten Tannenbaum. Die Apfelsinen sind im Bild. Mein Gott, was war das damals noch Besonderes. Heute liegen sie als Kiloware in der Küche und keiner isst sie. Und dann das Wort der Mutter zu Weihnachten. Der Vater war schweigsam verlegen. Die Mutter sagte was vom Frieden auf Erden. Den sollte es auch in unserer Familie geben. Und alle waren ganz gerührt. Bis zum nächsten Streit, wer denn die Kerzen am Baum ausblasen durfte. Geschichten, die im Herz geschrieben sind.

Eigentlich merkwürdig wie sie bleiben und halten. Mit dem Frieden, da hatte Mutter eigentlich ganz recht. Warum konnte sie das nur erzählen? Obwohl sie auch viel Streit hatte. Und warum kann ich das heute nicht? Es lebte irgendwie in ihr. Und jedes Jahr hat es ein wenig anders, neu geklungen. Die alten Worte lebten in ihr weiter. Und ich? Bei mir sind sie wohl stehen geblieben.

Was ist mit meiner Weihnachtsgeschichte? Was hätte ich zu sagen?

Ein kleiner Tipp: Versuchen Sie es doch mal mit der Geschichte Gottes. Auch ER hatte eine innere Geschichte als äußerlich Jesus geboren wurde. Was war wohl Gottes Botschaft? Wenn Sie zwischen den Zeilen riechen, schmecken, sehen, hören, entdecken Sie vielleicht, wie Ihre Weihnachtsgeschichte weiter geht. Fortsetzung … hoffentlich in Ihnen.


Gesegnete Weihnachten 2011, Ihr Pastor Peters

Gottes Geschichte:
1 Es begab sich aber zu der Zeit, dass ein Gebot von dem Kaiser Augustus ausging, dass alle Welt geschätzt würde. 2 Und diese Schätzung war die allererste und geschah zurzeit, da Quirinius Statthalter in Syrien war. 3 Und jedermann ging, dass er sich schätzen ließe, ein jeder in seine Stadt. 4 Da machte sich auf auch Josef aus Galiläa, aus der Stadt Nazareth, in das jüdische Land zur Stadt Davids, die da heißt Bethlehem, weil er aus dem Hause und Geschlechte Davids war, 5 damit er sich schätzen ließe mit Maria, seinem vertrauten Weibe; die war schwanger. 6 Und als sie dort waren, kam die Zeit, dass sie gebären sollte. 7 Und sie gebar ihren ersten Sohn und wickelte ihn in Windeln und legte ihn in eine Krippe; denn sie hatten sonst keinen Raum in der Herberge. 8 Und es waren Hirten in derselben Gegend auf dem Felde bei den Hürden, die hüteten des Nachts ihre Herde. 9 Und der Engel des Herrn trat zu ihnen, und die Klarheit des Herrn leuchtete um sie; und sie fürchteten sich sehr.
10 Und der Engel sprach zu ihnen: Fürchtet euch nicht! Siehe, ich verkündige euch große Freude, die allem Volk widerfahren wird; 11 denn euch ist heute der Heiland geboren, welcher ist Christus, der Herr, in der Stadt Davids. 12 Und das habt zum Zeichen: ihr werdet finden das Kind in Windeln gewickelt und in einer Krippe liegen. 13 Und alsbald war da bei dem Engel die Menge der himmlischen Heerscharen, die lobten Gott und sprachen: 14 Ehre sei Gott in der Höhe und Friede auf Erden bei den Menschen seines Wohlgefallens. 15 Und als die Engel von ihnen gen Himmel fuhren, sprachen die Hirten untereinander: Lasst uns nun gehen nach Bethlehem und die Geschichte sehen, die da geschehen ist, die uns der Herr kundgetan hat. 16 Und sie kamen eilend und fanden beide, Maria und Josef, dazu das Kind in der Krippe liegen.

Die Bibel, Lukas 2
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Zuletzt geändert am 13.12.2011 von: (fp)