Deutschsprachiges Evangelisches Pfarramt an der Costa del Sol - online
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Seit dem 1.9.2012 hat Pfarrer Christof Meyer aus Stuttgart den Dienst im Dt. Ev. Pfarramt Costa del Sol begonnen. Seine neue E-Mail lautet gemeinde@ekd-costadelsol.de Die Arbeit wird auf der neuen Homepage www.ekd-costadelsol.de dokumentiert. Aktuelle Gottesdienste und Veranstaltungen siehe dort.
Diese Seiten dokumentieren die Arbeit von März 2003 bis Juni 2012.

Überblick über die Geschichte des
Deutschsprachigen Ev. Pfarramtes
an der Costa del Sol

Überblick:
- Gründung des EKD Pfarramtes an der Costa del Sol 1982.
- Zum 15-jährigen Gemeindejubiläum wurde Oktober 1997 eine Gemeindechronik mit der Geschichte, der Gründung und Arbeit bis 1997 veröffentlicht,die im folgenden abgedruckt ist.
- Chronik der Jahre 1997 bis 2003.
- Die Zeit von 2003 bis 2012 ist unter passiert ... notiert dokumentiert.

Gemeindechronik, Oktober 1997

Ein Gemeindeglied schreibt:
Im Herbst dieses Jahres 1997 begehen wir das 15jährige Bestehen des deutschsprachigen evangelischen Pfarramtes an der Costa del Sol.

Grund genug, eine kleine Chronik zusammenzustellen, die uns auch in Zukunft begleiten wird.

Die Gründung einer deutschen evangelischen Gemeinde geht auf Fritz Fliedner zurück, der 1870 in Madrid seine Evangelisationstätigkeit aufgenommen hatte.

1892 besuchte er wieder einmal Málaga und fand hier viele deutsche Familien, zum einen Lungenkranke, die des guten Klimas wegen hierher geschickt worden waren; zum anderen lebten viele Kaufleute hier.

Málaga war u. a. wegen seines Weines - er galt als der bekannteste und feinste Likörwein der Welt - berühmt.

Hauptsächlich aber wegen der vielen Kranken unternahm Fliedner Anstrengungen, eine deutschsprachige evangelische Gemeinde zu gründen.

Ab Februar 1893 war dann Pfarrer Arndt hier tätig.

Einer seiner Nachfolger, Pfarrer Schumann, gab ab Frühjahr 1898 in seinem Hause 4 deutschen Kindern Unterricht. Sie sollten ihre deutsche Muttersprache nicht vergessen.

Das war der Anfang der deutschen Schule in Málaga.

Im Jahre 1904 wurde im "Handbuch des Deutschtums im Ausland" vermerkt, dass die evangelische Gemeinde in Málaga 250 Mitglieder hatte.

Als Gemeinde war man Gast in der englischen Kirche. Beerdigt wurde auf dem englischen Friedhof. Dort befindet sich auch ein Denkmal für deutsche Matrosen, die bei einer Havarie ihres Schiffes "Gneisenau" im Jahre 1900 vor dem Hafen von Málaga umkamen.

Allerdings erwies sich die Gemeinde als nicht lebensfähig und wurde nach ungefähr 10 Jahren wieder aufgelöst. Berichtet hat das Pfarrer Wilhelm Albrecht aus Madrid in seiner 1914 verfassten und von der Madrider Gemeinde herausgegebenen Denkschrift "Fünfzig Jahre Evangelisches Deutschtum in Madrid".

Im Jahrbuch der deutschsprachigen evangelischen Gemeinde Barcelona des Jahres 1908 heißt es:

"Vom 20. April bis zum 20. Mai 1908 wurde von Barcelona aus eine Inspektionsreise nach Andalusien und Marokko veranlasst.

Auf dieser Reise wurden Gottesdienste gehalten, Amtshandlungen vorgenommen. Überall war ein lebhaftes Echo zu vermelden.

Als Folge dieser Reise wurde dann von der Iberischen Pfarrkonferenz ein Reisepfarrer eingesetzt.

- Nur zur Information: Die Iberische Pfarrkonferenz wurde gegründet, um den Zusammenhalt der Gemeinden auf dem Festland und den Inseln zu fördern. -

Der frühere Pfarrer von Barcelona, Rüter, übernahm diese Tätigkeit eines Reisepfarrers für mehrere Jahre und betreute jeweils im Winter die Gemeinden in Málaga, Sevilla, Huelva, Cadiz und Tanger (Marokko)."

Nach dem ersten Weltkrieg bestand in Málaga auch wieder eine evangelische deutsche Gemeinde.

So war der Lehrer Wilhelm Koethke, der von 1910 bis 1938 die deutsche Schule leitete, gleichzeitig Vorsteher der deutschen evangelischen Gemeinde und sorgte auch für die Pflege der deutschen Gräber auf dem englischen Friedhof.

Über die Zeit des Bürgerkrieges und des zweiten Weltkrieges konnte ich nichts in Erfahrung bringen.

Als dann 1958 in Valencia wieder eine Pfarrstelle eingerichtet wurde, kam der dort eingesetzte Pfarrer alle 4 Monate nach Málaga, wohnte für 3 - 4 Tage bei Gemeindemitgliedern, u. a. bei der Familie Cranz, nahm Amtshandlungen vor und besuchte die einzelnen Gemeindemitglieder.

So wurden z. B. in den Jahren 1965 und 1966 zwei Taufen vorgenommen.

Die angebotenen Gottesdienste wurden jeweils von 15 - 20 Personen aus dem Raum Málaga besucht.

Ende 1971 wurde die Betreuung der deutschsprachigen evangl. Christen an der Costa del Sol wieder von Barcelona übernommen, da die Pfarrstelle in Valencia von der EKD gestrichen wurde.

1971 war es aber auch, als Harald Talent und seine Frau an die Küste kamen und sich in Fuengirola niederließen.

Angeregt durch Überlegungen, dass immer mehr deutschsprachige Touristen an die Costa del Sol kamen, bauten sie in Eigeninitiative Predigtstellen in Marbella, Fuengirola und Torre del Mar auf.

Unterstützt wurden sie zuerst durch den Verein für evangl. Touristenseelsorge, ab 1974 auch von der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD).

Herr Talent gab auch Religionsunterricht an der deutschen Schule der Provinz Málaga, sowie Konfirmandenunterricht, immer unterstützt von der deutschspr. evangl. Gemeinde in Barcelona. So nahm am 24.4.1977 Pfarrer Hans Stemper aus Barcelona in der Kirche "Divina Pastora" in Marbella Konfirmationen vor.

1979 gingen Talent's in den wohlverdienten Ruhestand.

Bis zu seinem Tode im Jahre 1990 blieb Herr Talent aber in der Gemeinde aktiv.

1979 wurde zum ersten Mal wieder seit der Zeit vor dem ersten Weltkrieg von der EKD ein Pfarrer an die Costa del Sol entsandt.

Zweimal kam für je 10 Monate Pfarrer Vollweiter.

Im Winterhalbjahr 1981/82 arbeitete dann Pfarrer Spieker hier.

Da das Gebiet der Costa del Sol inzwischen touristisch voll erschlossen war, wurde ab Herbst 1982 von der EKD ein Pfarramt für Touristenseelsorge eingerichtet, getragen vom Außenamt der Evangl. Kirche in Deutschland.

Als erster Pfarrer wurde Peter Stölting mit einem Vertrag für 4 Jahre verpflichtet.

Als Schatzmeisterin wurde Frau Inge Simon eingesetzt.

In Marbella war die Gemeinde zu dieser Zeit Gast in der Kath. Kirche "Divina Pastora".

Im Februar 1984 wurde dann ein eigener Gemeinderaum angemietet, und zwar im Stadtzentrum, in der Avenida Ricardo Soriano, 48.

Mit tatkräftiger Hilfe der Gemeindemitglieder und entsprechenden Spenden wurde dieser Raum liebevoll eingerichtet. Er wird auch heute noch genutzt.

In Fuengirola wurde bis Juni 1995 die Skandinavische Touristenkirche mitbenutzt.

Heute ist die Gemeinde Gast bei "Lux Mundi", der Gründung des ökumenischen Beauftragten des Bischofs von Málaga, Pater Ramon Delius.

In Torre del Mar war die Gemeinde Gast der spanischen kath. Gemeinde, zuerst in der Kirche, zuletzt im Gemeinderaum der Caritas. Seit Oktober 1996 hat Schlosser-Reisen unserer Gemeinde mietweise einen Raum überlassen.

Die Predigtstelle Torrox Costa wurde im März 1988 eingerichtet und zwar in der "Residencia" am Leuchtturm. Dort finden auch heute noch die Gottesdienste statt.

Pastor Stölting verließ die Costa del Sol nach Ablauf seines Vertrages, zusammen mit seiner Familie, um eine Pfarrstelle in Oldenburg zu übernehmen.

Die Vakanzvertretung für die Monate Oktober 1986 bis Januar 1987 übernahm Pastor i. R. Walter Dannemann aus Oldenburg.

Bis März 1987 haben Gemeindemitglieder in eigener Verantwortung Gottesdienste gehalten.

Ab 1. März 1987 kam dann Pastor Reinhard van Riesen aus Hamburg. Er arbeitete, zusammen mit seiner Frau, bis zum 30. Juli 1994 hier.

Als Vakanzvertreter versah Pfarrer i. R. Dr. Walter Günther aus Lossburg vom 1.9.1994 bis 31.12.1994 den Dienst.

Seit dem 1. Januar 1995 nun ist Pfarrer Harald Mallas aus Herne mit seiner Familie hier. Sein Vertrag endet am 30. Juni 1998.

Zum 1. September 1998 erwarten wir dann einen neuen Pfarrer, der das Pfarramt mit einem Vertrag für 5 Jahre übernehmen wird.

Die Arbeit für einen Pfarrer hier an der Küste ist sehr vielfältig.

Neben den Gottesdiensten wird Religionsunterricht an der Deutschen Schule der Provinz Málaga erteilt.

Im Kindergarten und in der Vorschule arbeitet im Augenblick einmal in der Woche Frau Mallas im Bereich der religiösen Früherziehung. Von September 1996 bis Juni 1997 wurde sie von Vikarin Barbara Lange unterstützt.

Außerdem bietet Pfarrer Mallas 4 - 5 Mal im Jahr einen Schulgottesdienst in der Grundschule an.

Alle zwei Jahre finden Konfirmationen statt. In diesem Jahr haben sich 12 Jugendliche gemeldet.

Seit zwei Jahren werden auch Familiengottesdienste veranstaltet. Jeden 1. Sonntag im Monat füllt sich der Gemeinderaum in Marbella mit großen und kleinen Leuten.

Seit 1985 sind unsere Gartengottesdienste Tradition. Dreimal im Jahr werden sie als Gemeinschaftsgottesdienste für alle vier Predigtstellen durchgeführt. Ostern, Pfingsten und Erntedankfest treffen sich Besucher aller 4 Predigtstellen im Pfarrgarten oder bei einem Gemeindemitglied, um gemeinsam Gottesdienst zu feiern und anschließend ein Picknick abzuhalten.

Gesellige Nachmittage mit Vorträgen etc. hat schon Pastor Stölting eingerichtet. Auch diese Tradition setzt sich bis heute fort.

Außerdem wird jedes Jahr eine gemeinsame Adventsfeier im ökumenischen Zentrum der spanisch evangelischen Kirche in Los Rubios veranstaltet.

Ich sagte schon, die Arbeit hier ist für einen Pfarrer sehr vielfältig, sehr interessant, aber z. T. auch sehr zeitaufwendig.

Allein die langen Wege. Immerhin ist ein Gebiet in der Länge von 200 km zu betreuen. Im Laufe der Jahre haben sich aber auch hier die Verhältnisse gebessert. Straßen wurden ausgebaut, Autobahnen verkürzen die Fahrzeit.

Unser erstes angemietetes Pfarrhaus war eine Katastrophe. Bei Regen musste die Familie Stölting in allen Räumen Wannen und Eimer aufstellen. Wir konnten einfach kein Haus zu einem annehmbaren Mietpreis finden.

Nach Anfangsschwierigkeiten hatten wir dann bei dem Haus für Pastor van Riesen Glück. Das 1987 angemietete Haus wird heute noch als Pfarrhaus genutzt.

Dieses Beispiel soll nur ganz am Rande die Probleme aufzeigen, mit denen wir hier zu kämpfen hatten und manchmal auch heute noch zu tun haben.

Das Pfarramt wird natürlich auch als Sozialstation angesprochen. Sehr viele ernste, aber auch lustige oder ein wenig kuriose Begebenheiten wären zu berichten.

Besuche bei deutschsprachigen Insassen der Gefängnisse Andalusiens gehören zur Arbeit des Pfarrers, wie eben die gesamte Palette der Seelsorge.

Trotz oder vielleicht sogar wegen der Vielseitigkeit der Arbeit hier in diesem schönen Land hat es den Pfarrern, die bis jetzt hier waren, gut gefallen, ... .

Unterstützt wurden und werden die Pfarrer in ihrer Arbeit durch den Beraterkreis und andere aktive Gemeindemitglieder.

Vergessen wollen wir nicht Frau Vos, die über 10 Jahre an der Orgel den Gottesdienst mitgestaltete. Im Augenblick versieht Frau Mallas diesen Dienst.

Unvergessen bleibt uns Annemarie Kater, die bis zu ihrem Tode, zusammen mit Pastor van Riesen und einem kleinen Chor, konzertante Gottesdienste veranstaltete.

Zu großem Dank sind wir auch Herrn Dr. Hermann Ringsdorff verpflichtet, der, zusammen mit seiner Frau, über viele Jahre hinweg jeden Winter einen Hauskreis mit intensiver Bibelarbeit anbot.

Aber zu noch größerem Dank sind wir den vielen Menschen verpflichtet, die mit ihren großen und kleineren Spenden unsere Arbeit hier an der Costa del Sol ermöglichen. Diese Spenden werden in der Zukunft immer wichtiger, da auch uns die Zuschüsse aus Deutschland erheblich gekürzt worden sind.

Ihnen allen nochmals ein herzliches Danke!

Zum Schluss noch ein Wort zu der Zusammenarbeit mit anderen Denominationen.

Zu den spanisch evangl. Schwestern und Brüdern hat sich ein erfreulich gutes Verhältnis entwickelt.

Pfingsten 1996 haben die deutsche und die spanische evangelische Gemeinde in Los Rubios den ersten gemeinsamen Gottesdienst mit anschließendem Mittagsmahl gefeiert.

Auch zur Ökumene, vertreten durch Pater Delius, bestehen hervorragende Beziehungen.

So war das Verhältnis zu Pfarrer Risi, dem schweizerischen kath. Kollegen bis zu seinem Tode im November 1989 von guter Zusammenarbeit auf freundschaftlicher Basis geprägt. Leider gibt es im Augenblick hier an der Costa del Sol keine deutschsprachige kath. Gemeinde.

Es haben sich aber auch gute Kontakte zu anderen ausländischen Schwestergemeinden (englisch, schwedisch, dänisch etc.) entwickelt.

Zu Gast ist seit längerer Zeit eine philippinische Gruppe in unserem Gemeinderaum in Marbella.

Jedenfalls findet ein reges Gemeindeleben mit Residenten, Langzeiturlaubern und Touristen, die nur kurzfristig an der Costa del Sol sind, statt.

Beobachtungen und vor allem die Statistik beweisen, dass die angebotenen Gottesdienste und Veranstaltungen von immer mehr Menschen angenommen werden.

Wir hoffen auch für die Zukunft auf gedeihliche Zusammenarbeit untereinander und miteinander zum Wohle der deutschsprachigen evangelischen Gemeinde an der Costa del Sol.

Grußworte zum Jubiläum

Peter Stölting, Pfarrer

Oldenburg, im Juli 1997

Liebe Gemeinde an der Costa del Sol,

es war der 16. August 1982 - ich erinnere mich noch sehr genau. Meine Familie und ich kamen nach einer langen Reise in Artola baja an. Vor unserem kleinen Quartier, das wir damals zunächst bezogen, wurden wir überraschend mit selbstgebackenem Kuchen und Getränken begrüßt.
Und in dieser Freundlichkeit habe ich die Gemeinde an der Küste immer erlebt. Vier Jahre lang war sie mein Zuhause - und eigentlich noch lange darüber hinaus. Heute nerve ich wahrscheinlich manchen, weil ich - nach 11 (!) Jahren noch immer mal wieder von meinen damaligen Erfahrungen berichte.
Diese Jahre haben mich geprägt: diese ganz anderen - fast freikirchlichen - Strukturen. Diese Selbstverständlichkeit vieler Menschen bei der Mitarbeit, die so sehr unterschiedlichen Frömmigkeitsstile (und häufig auch Konfessionen), die in der Gemeinde an der Costa del Sol zum Tragen kamen.
Die schönen Erlebnisse der Woche und das, was traurig gemacht hatte- vor und nach den Gottesdiensten wurde darüber gesprochen, manchmal konnte ich das auch aufnehmen in die Predigten oder Gebete.
Bis heute bin ich dankbar für die Menschen, denen ich begegnet bin. Viele Namen fallen mir ein und viele Gesichter habe ich vor Augen in diesem Moment. Menschen mit denen ich ein Stück ihres Lebensweges gegangen bin und sie mit mir. Viele Situationen erinnere ich, die beglückend waren oder auch bedrückend. Zufällig hatte ich in den letzten Tagen eine Predigt von damals in der Hand: Ich hatte sie im Auto wartend geschrieben, weil eine Frau aus der Gemeinde begleitet werden musste, als sie nach Mafia-Methode verfolgt wurde und ich vor ihrem Haus wachte. Ich erinnere mich so gern an meinen damaligen katholischen Kollegen, Pfarrer Risi, der seine predigt völlig umstellte, als ich gerade an einem Marienfeiertag in seine Messe kam, weil ich Urlaub hatte.
Und Herrn Talent: ich habe noch seinen freundlich-einladenden Tonfall im Ohr. Wie er aus den Anfängen der Gemeinde erzählte, wie er mit seiner Frau dort ankam - voller Gottvertrauen, dass es mal eine Gemeinde werden würde.
Oder die spanisch-evangelische Gemeinde! Diese Freundlichkeit und herzliche Verbundenheit mit meinem spanisch-evangelischen Kollegen Carlos Moralis und seiner Familie und der spanisch-evangelischen Gemeinde. Los Rubios - wie es entstand.

Die vielen christlichen Konfessionen und Denominationen an der Costa del Sol: so verschieden und doch gegenseitig stützend - gemeinsam Gottesdienst feiernd z.B. in Fuengirola.
Und die, die bei uns die Gottesdienste musikalisch begleiteten. Viele Menschen vieler Nationen, die mit uns verbunden waren und immer hilfsbereit auch unter ganz schweren Bedingungen oft.
Der Beraterkreis: Frau Simon: in unserem Wohnzimmer über den Rechnungen gebeugt, aber immer den Überblick behaltend. Frau Peschel auf der Ostseite der Gemeinde konnte ganz schnell und unkompliziert organisieren.
Und dann die Gartengottesdienste: Feste für Alt und Jung. Es ging erst los, wenn alle da waren. Es endete oft erst nach vielen Stunden. Das stelle man sich mal hier in Deutschland vor!
Die Gemeinde an der Costa del Sol hat schon was! Sie war immer auch Heimat - manchmal auch letzte Rettung - für viele, die entwurzelt waren. Sie war immer auch Gemeinde mit Schwierigkeiten - vor allem Überlebenssschwierigkeiten. Wer kann auch schon in Deutschland erahnen, was diese Gemeinde für viele bedeutet, wie wichtig sie immer war und ist. Dort wird häufig Mut geschöpft und "aufgetankt" für die Woche. Da sind Menschen, die füreinander da sind und einstehen - ich habe es selbst für mich erlebt. Da gibt es auch Auseinandersetzungen - da geht es ganz menschlich zu, aber immer auch in dem Bewusstsein, dass der Glaube gelebt sein will und nur dann Hilfe zum Leben und Miteinander sein kann.
Ich grüße die Gemeinde an der Costa del Sol ganz herzlich und wünsche ihr, dass sie Bestand haben kann, weil sie wichtig ist für viele Menschen.
Gottes Segen begleite die Menschen dort an Leib und Seele.
Vielleicht ist aus dem Grußwort nun mehr sprunghaft - spontane Erinnerung geworden, aber das passiert wohl leicht, wenn man so gerne zurückblickt.

Ihr
Peter Stölting

Walter Dannemann, Pfarrer

Am 25. Januar 1987 verabschiedeten meine Frau und ich uns von ihnen mit einem Rundbrief, um ihnen allen ein herzliches "Dankeschön" zu sagen für die liebevolle Aufnahme und Ihr freundliches Entgegenkommen. Vier Monate durften wir bei ihnen Dienst tun, eigentlich ein kurzer Zeitabschnitt.
Und doch haben wir so viele gute Erinnerungen an diese Zeit, dass wir das Gefühl haben, wir wären viel länger da gewesen. Wir bekommen immer noch Post und Anrufe von dort, so dass die Verbindung nie abgerissen ist. Ganz besonders erwähnen möchten wir den ehrenamtlichen Dienst von Frau Simon und Frau Peschel und vieler Gemeindeglieder, ohne deren tatkräftige Hilfe und finanzielle Unterstützung vieles in der Gemeinde nicht möglich gewesen wäre.
Im Herbst feiern Sie nun ein Jubiläum. Vor 15 Jahren wurde das Evangelische Pfarramt an der Costa del Sol eingerichtet. Viele Menschen konnten dadurch Gottes Wort hören und gestärkt an Leib und Seele aus ihrem Urlaub wieder nach Hause fliegen.
Möge Gott geben, dass das auch weiterhin so sein kann.
Das wünschen von ganzem Herzen

Ihre
Walter Dannemann und Ina Dannemann

Reinhard van Riesen, Pfarrer

Hamburg, 3. Oktober 1997

Liebe Gemeinde an der Costa del Sol, ein Grußwort zu schreiben, wurde ich gebeten, zum 15jährigen Bestehen der Deutschspr. Evang. Gemeinde an der Costa del Sol. Ich tue es gern und mit Freude, wenn auch leicht "gefärbter" Freude, vergleichbar der Färbung des Herbstlaubes in diesen Tagen bei uns in Deutschland, denn sie ruft Erinnerungen wach, lässt 7 ½ Jahre Lebensgeschichte zu von 1986 - 1994 in enger Verwobenheit mit der Gemeinde und vielen Menschen in ihr. Und ich spüre mein Herz höher schlagen, denke auch jetzt noch ja, "meine" Gemeinde, mir für einen langen Zeitraum in der Leitung anvertraut, in der du dich zusammen mit den ehrenamtlichen Mitarbeitern bemüht hast, wie es in dem schönen Erntedanklied heißt, zu pflügen und den Samen zu streuen, wohl wissend, das Wachstum und Gedeihen in des Herrn Hand stehen. So sind und bleiben Sie und die Jahre mit ihnen mir dankbar im Herzen präsent.
Doch wir leben in der Zeit, der Zeit, die keinen Stillstand duldet. Was war, ist Geschichte, und diese wird täglich neu geschrieben und gestaltet. Und das ist gut so, lässt neue Erfahrungen zu, stellt vor neue Entscheidungen, macht lebendig und reich. Das kann ich von meiner Familie und mir sagen, die wir mit unserer Rückkehr aus Spanien im Juli 1994 nach langer Um- und Eingewöhnungsphase in Deutschland wieder Tritt und Fuß gefasst und Heimat gefunden haben in unserer jetzigen Kirchengemeinde in Hamburg. Ich denke, Sie empfinden ähnlich, zumindest lehrt es die Erfahrung, der wir uns alle zu stellen haben.
Deutschspr. Evang. Gemeinde an der Costa del Sol im Wandel der Zeit...
Menschen gehen, Menschen kommen, Gemeindeglieder, Pastoren. Dennoch: die Gemeinde lebt! Darüber freue ich mich von ganzem Herzen und über die Zusage der EKD, von der ich hörte, das Deutschspr. Evang. Pfarramt an der Costa del Sol mit dem Weggang des Kollegen Mallas und seiner Familie im kommenden Jahr zunächst für 5 weitere Jahre neu zu besetzen. Auch das ist wieder eine Chance, sich einem Wandel zu stellen mit möglichen neuen, anderen Akzenten in der Gemeindearbeit. Wir Menschen sind nun einmal verschieden und die Pastoren auch. Und jeder bringt sich so ein wie er ist und wie er kann, ob Stölting, Dannemann, van Riesen, Mallas, die junge Vikarin, deren Namen ich nicht parat habe, oder demnächst der neue Pastor / die neue Pastorin. Dazu fällt mir nur ein: "Alles Ding währt seine Zeit, doch Gottes Lieb in Ewigkeit."
So grüße ich Sie auch im Namen meiner Frau sehr herzlich, gratuliere Ihnen zum 15jährigen Jubiläum der Gemeinde und wünsche Ihnen und der Gemeinde für die Zukunft Gottes reichen Segen. Es sind liebe Gedanken und empfindungen, die ich an Sie habe...

Ihr
Reinhard van Riesen

Reinhard Rinne, Oberkirchenrat (EKD)

Hannover, im Oktober 1997

Grußwort der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD)

Seit 15 Jahren gibt es nun ein deutschsprachiges evangelisches Pfarramt an der Costa del Sol mit Sitz in Marbella. Am 16. August 1982 wurde die Pfarrstelle durch Pfarrer Stölting von der EKD ein erstes Mal besetzt. Seit dieser Zeit treffen sich dort regelmäßig deutschsprachige Residenten und Touristen zu Gottesdiensten und Versammlungen. Auch in schwierigen Zeiten ist es immer wieder gelungen, die Arbeit weiter zu führen und Pfarrer zu entsenden. Was einmal als Wagnis und Versuch begonnen wurde, hat sich sicherlich positiv entwickelt.
Dafür möchten wir vor allem den Frauen und Männern an der Costa del Sol danken, die durch ihr Engagement und ihre intensive Begleitung diese Arbeit erst möglich gemacht haben. Insbesondere der Beraterkreis hat dem Dienst der Pfarrer die nötige Kontinuität und den entscheidenden Rückhalt gegeben. Verkündigung und Seelsorge, Diakonie und Unterricht in deutscher Sprache konnten so über die Jahre dank Ihrer Hilfe zu einer festen Einrichtung an der Costa del Sol werden. Wir wollen alles tun, um diese Arbeit auch weiterhin zu sichern.
Eine "normale" Gemeinde in Deutschland kann sich kaum vorstellen, was es bedeutet, immer wieder auf neue Gäste und Besucher zuzugehen: sich ihnen zuwenden, auf sie eingehen und sie aufnehmen - wohlwissend, dass es nur für eine kurze Zeit sein wird. Von vielen Menschen haben wir erfahren, dass sie sich an der Costa del Sol in Ihrer Gemeindegruppe immer sehr wohl aufgenommen und heimisch fühlten. Es macht Freude zu sehen, dass das Evangelium auch heute Menschen motiviert und aktiviert, auf andere zugehen und von ihrem Glauben zu sprechen.
15 Jahre nach dem Beginn der Arbeit, am 16.8.1997, lautet das Wort der Herrnhuter Losungen: "Ich will gedenken der Werke des Herrn, will nachsinnen über all dein Tun, will reden von deinen mächtigen Taten." (Psalm 77, 12 u. 13). Kann man besser sagen, worum es geht? Gedenken - nachsinnen - reden: das ist der Auftrag der Gemeindegruppe an der Costa del Sol gewesen und bleibt es auch weiterhin. Nehmen Sie viele Menschen mit hinein in dies Gedenken - Nachsinnen - Reden: solche, die dort leben, dauernd oder zeitweise, solche, die als Touristen und Touristinnen dort Urlaub verbringen und also ach nach Erholung für die Seele verlangen, und auch die Besucher und Besucherinnen, die nur kurz vorbeischauen. Nehmen Sie sie weiter mit hinein in die große Geschichte Gottes mit den Menschen!

Gott segne Ihre Gemeinschaft im Glauben.
Reiner Rinne

Chronik des
deutschsprachigen evangelischen Pfarramtes
an der Costa del Sol
ab 1997 bis März 2003
Ein Gemeindeglied schreibt:

Gottesdienste an den vier Predigtstellen wie folgt:
Marbella, Kirchraum Avda. Soriano: Jeden Sonntag um 11 Uhr
Fuengirola, Lux Mundi: 1. u. 3. Sonntag im Monat um 17 Uhr
Torrox, Residencia: 2. u. 4. Samstag um 11 Uhr
Torre del Mar, Raum Schlosser Reisen: 2. u. 4. Samstag um 17 Uhr

An jedem 1. Sonntag im Monat bis März 2002 in Marbella Familiengottesdienst mit einer Vorbereitungsgruppe, deren Teilnehmer wechselten ( zuerst Frau Esser, Frau Wolfermann, Frau Klooz, Frau Blockhaus, Frau Dr. Meier, Frau Stiftel, Vikarin Lange, Frau Mallas, Pfarrer Mallas, später Pfarrer Pleitner).

Religionsunterricht der Pfarrer, mit Unterbrechung der Vakanzzeit Pfarrer Enzmann, in den beiden fünften und sechsten Klassen der Deutschen Schule Marbella bis heute.

Ab September 1997 ging Margrit Stiftel mit Dorothea Mallas in die deutsche Schule. Inzwischen nicht nur Religionsunterricht in den Kindergärten und der Vorschule, sondern auch in der 1. u. 2. Klasse der Grundschule. Ab 1998 Religionsunterricht durch M. Stiftel mit Unterstützung von Dr. Pamela Meyer in 4 Kindergartengruppen, 2 Vorschulgruppen, acht Grundschulklassen. Schuljahresabschlussgottesdienste und Schulanfängergottesdienste sowie Weihnachtsfeiern für die Grundschule durch M. Stiftel mit Unterstützung von Dr. Pamela Meyer. Ab 2001 Reduzierung dieser Arbeit auf 4x jährlich (Ostern, Pfingsten, Erntedank und Weihnachten).

Regelmäßige Mittwochstreffen in vierzehntägigen Abständen mit verschiedenen Themen bis März 2002 in Torre del Mar und Marbella.

Adventsfeiern in Los Rubios, dem ökumenischen Zentrum, immer in der Nikolauswoche bis heute.

Carolsingen zusammen mit der anglikanischen, englischen Gemeinde und der katholischen Ortsgemeinde ab 1996 in der Kirche "Encarnación" in Marbella bis heute immer in der Weihnachtswoche.

Im Januar eines jeden Jahres ökumenische Gebetswoche zur Einheit der Christen mit allen Auslandsgemeinden und der katholischen Ortsgemeinde in Fuengirola.

Gartengottesdienste 1997:
Ostern: Pfarrgarten in Marbella
Pfingsten: Pfarrgarten in Marbella
Erntedankfest: Familie Peschel, Torre del Mar

Erstmalig 1997 Feier des Weltgebetstages in Marbella (Korea) mit Dorothea Mallas und Barbara Lange.

Ende Juni 1997 Verabschiedung von Vikarin Barbara Lange, die ein Jahr ein Auslandsvikariat an der Costa del Sol machte.

Im September 1997 fand ein Seminar zur Ausbildung von Prädikanten unter der Leitung von Pfarrer Haverkamp in Barcelona statt. Teilnehmer an diesem Seminar: Jürgen Neusinger, Inge Simon, Margrit Stiftel. Die Ausbildung dauerte ein Jahr im Fernkurs. Das Jahr über bildeten die drei Prädikanten eine Arbeitsgruppe, die sich monatlich einmal traf. Einführung der Prädikanten ins Amt und 2. Seminar der Prädikanten bei der Mitarbeiterkonferenz der iberischen Halbinsel vom 02.-05.07.1998.

Am 15.11.1997 fünfzehnjähriges Jubiläum des Pfarramtes. Feier im ökumenischen Zentrum Lux Mundi in Fuengirola. Erstellung einer Festschrift durch Inge Simon.

Adventsbasar in Torre del Mar vom 06.-09.12.1997.

Weltgebetstag 1998 (Madagaskar) in Marbella mit Dorothea Mallas und Margrit Stiftel.

27.04.1998 Besuch der Teilnehmer des Predigerseminars Wuppertal zu einem Rundgespräch im Gemeinderaum in Marbella.

17.05.1998 Konfirmation der kath. Pfarrkirche in Elviria.

Gartengottesdienste 1998:
Ostern: Pfarrgarten in Marbella
Pfingsten: Pfarrgarten in Marbella
Erntedankfest: Familie Peschel, Torre del Mar

28.06.1998 Abschied von Pfarrer Mallas, der nach Deutschland zurückging.

Ab September 1998 kam Pfarrer Manfred Pleitner für 5 Jahre.

17.09.1998 Gespräch des Beraterkreises und Pfarrer Pleitner mit Frau Austermann und einem Architekten vom Johannes-Werk, Bielefeld, über die Errichtung einer Seniorenresidenz an der Costa del Sol. Weitere Begleitung des Projektes durch die einzelnen Beiratsmitglieder.

17.10.1998 Amtseinführung von Pfarrer Pleitner durch Oberkircherätin Anke Heider-Rottwilm in der katholischen Kirche in Elviria mit anschließender Gemeindefeier im Hochzeitssaal der Zweigstelle des Rathauses Marbella in Elviria.

Adventsbasar vom 06.-08.12.1998 in Torre del Mar.

Weltgebetstag 1999 (Venezuela) mit Margrit Stiftel und Gruppen, erstmalig auch in Torrox und Torre del Mar.

Gartengottesdienste 1999:
Ostern: Pfarrgarten in Marbella
Erntedankfest: Familie Peschel, Torre del Mar

Ab Mai 1999 zunächst im vierzehntägigen Abstand Montags Gottesdienste im Café Kaisi in Estepona, dann ab 9.10.00 Aufbau eines Gesprächskreises am gleichen Ort und in gleichem Abstand durch Günter Tittmann. Der Kreis läuft bis heute.

24. - 27.10.99 Gespräch in der EKD wegen weiterer Zusammenarbeit zwischen Pfarrer und Beraterkreis. Teilnehmer: Pfarrer Pleitner, Heide Pleitner, Bischof Koppe, Oberkirchenrätin Anke Heider-Rottwilm, Oberkirchenrat Branko Nikolitsch, Amtskirchenrätin Ursula Mire, Jürgen Neusinger, Inge Simon und Margrit Stiftel.

11.02.2000 Bayrisches Fernsehen im Gottesdienst in Torrox, weil das Leben von Frau Hilgers für die Sendung "Lebenslinien" aufgezeichnet wurde.

Weltgebetstag 2000 (Indonesien) wie 1999.

18.03.2000 Rücktritt des Beraterkreises.

31.03.2000 Rücktritt Inge Simon als Schatzmeisterin.

Gartengottesdienste 2000:
Ostern: Pfarrgarten in Marbella
Pfingsten: Familie Wienberg, Benamaldena
Erntedankfest: Pfarrgarten in Marbella.

14.05.2000 Konfirmation in der Kirche Santo Christo del Calvario in Marbella.

23.05.2000 Gemeindeversammlung unter Mitwirkung von Oberkirchenrätin Anke Heider-Rottwilm, Amtskirchenrätin Ursula Mire, Oberkirchenrat Branko Nikolitsch von der EKD über die weitere Arbeit an der Costa del Sol.

Sommergottesdienste 2000 im Hotel Hapimag in Marbella: 09.07., 16.07., 13.08., 20.08. und 27.08.2000 um 18 Uhr.

Oktober 2000 Grundsteinlegung der Seniorenresidenz in Almunecar.

Ab Januar 2001 wöchentliche Gottesdienste in Fuengirola, abwechselnd gehalten durch Falk Giese und Team und Pfarrer Pleitner.

Gartengottesdienste 2001:
Ostern: Pfarrgarten in Marbella
Erntedankfest: Pfarrgarten in Marbella

Weltgebetstag 2001 Samoa: wie Vorjahr.

Ab August 2001 fanden die Gottesdienste in Marbella in der Seniorenresidenz Azul im Stadtteil Nueva Andalucía statt.
In Fuengirola wechselte der Gottesdienst von Lux Mundi in die St. Andrew Church im Stadtteil Los Boliches.

Von Anfang Oktober 2001 bis Mai 2002 Hauskreis unter der Leitung der drei Prädikanten mit Andacht und wechselnden Themen.

Zum Jahresende 2001 trat Inge Simon vom Ehrenamt als Prädikantin zurück.

Februar 2002 Richtfest Altenresidenz Almunecar.

Weltgebetstag 2002 (Rumänien): Erstmalig ökumenische Zusammenarbeit Margrit Stiftel mit der kath. Gemeindereferentin Renate Baumann in Marbella, Torre del Mar und Torrox.

Gartengottesdienste 2002:
Ostern: Pfarrgarten
Erntedankfest: Zentrum "Los Rubios"

Ab Februar 2002 am 1. Sonntag im Monat Gottesdienste in der Kapelle Virgen del Carmen in Almunecar durch den Pfarrer i.R. Möller aus Hamburg.

12.05.2002 Konfirmation in der Kirche Santo Christo del Calvario in Marbella.

Juni 2002 Rückkehr der Gottesdienste aus der Seniorenresidenz Azul in den Gemeinderaum in Marbella.

Ab Juni 2002 bis Ende September 2002 in Torre del Mar vierzehntägige Gottesdienste im ökumenischen Zentrum "Lux Mundi", dann wieder Gottesdienst im Raum hinter Schlösserreisen.

31.08.2002 Vorzeitige Rückkehr von Pfarrer Pleitner nach Deutschland. Das Pfarrhaus "El Higueral" wurde wegen zu hoher Kosten aufgegeben.

Zur Vakanzvertretung vom 01.09.2002 bis 31.03.2003 kam Pfarrer i.R. Frieder Enzmann. Er wohnte im Coronado, Urb. Marbesa, in Marbella.

Unter der Leitung von Pfarrer Enzmann bildete sich ab 05.09.2002 ein neuer Kreis von folgenden Mitarbeitenden: Werner Frenzen, Falk Giese, Jürgen Neusinger, Mariechen Peschel, Inge Simon, Margrit Stiftel, Günter Tittmann und Ute Veit.

Von Oktober bis Dezember 2002 bildete sich ein Singekreis unter der Leitung von Pfarrer Enzmann.

November 2002 Eröffnung der Seniorenresidenz in Almunecar.

Ab Dezember 2002 Gottesdienste in der Seniorenresidenz Almunecar und nicht mehr in der Kapelle Virgen del Carmen, zunächst noch mit Pfarrer i.R. Möller, dann mit Pfarrer i.R. Hausmann, der einige Monate als Seelsorger der Altenresidenz arbeitete.

Ab Mitte Februar 2002 übernahm Pfr. I.R. Hörnlein als Seelsorger die Arbeit in der Seniorenresidenz Almunecar. Er hält auch die Gottesdienste am 1. u. 3. Sonntag im Monat.
Februar 2003 Literaturnachmittag in Marbella über das Werk von Wolfgang Borchert mit Frau Enzmann und Pfarrer Enzmann.

Weltgebetstag 2003 (Libanon): Ökumenisch wie im Jahr davor.

30.03.2003: Abschiedsgottesdienst von Pfarrer Enzmann und Begrüßung von Pfarrer Peters im Garten der Familie Peschel in Torre del Mar.


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Zuletzt geändert am 12.09.2013 von: (fp)